Medienecho - Ludwig Mathar P. Dr. Willehad Paul Eckert, Ludwig Mathar, ein rheinischer Dichter Das Monschauer Land, Jahrbuch 1983, Weiss-Druck, Monschau 1982 Am 5. Juni 1882 wurde Ludwig Mathar in Montjoie,  das sich erst zum Ende des Ersten Weltkrieges in  Monschau umbenannte, geboren. Nach dem  Schulbesuch in Monschau und Münstereifel folgte er  einer Einladung seines Großonkels, Don Bonifacio  Osländer, Abt des Benediktinerklosters St. Paul vor  den Mauern, nach Rom und wurde dort Novize. Zwar  erkannte er, daß er zum Ordensleben nicht berufen  war und kehrte in seine Heimat bald zurück, doch das  römische Jahr weckte seine Liebe zu Italien. Sein  literarisches Werk kreist um die Pole Italien und das  Rheinland.  1909 promovierte er in München mit einer  Dissertation über "Carlo Goldoni und das deutsche  Theater des 18. Jahrhunderts". Im.Schuldienst war er  in Münstereifel, in Neuss und in Köln tätig.  Seine schriftstellerische Laufbahn wurde durch das  Erlebnis des Ersten Weltkrieges und seiner Folgen  geprägt. In der zwanziger und den frühen dreißiger  Jahren entstanden in rascher Folge seine Romane aus  dem Monschauer Land und dem Hohen Venn,  darunter „Der Herr Johannes“  (1930), über die Mosel  und Erzählungen aus der Kölner Geschichte. Von  seinem umfassenden Werk über Landschaft und  Kultur der Rheinlande erschienen im Druck die Bände  „Der Niederrhein“ und „Die Mosel". 1928 gab Ludwig  Mathar den Schuldienst auf. Home weiter