Medienecho - Ludwig Mathar Schilderung des Monschauer Bürgertums war gleich auf Anhieb ein Erfolg, und der Verfasser entschloß  sich, das Lehramt aufzugeben und sich fortan nur noch als Schriftsteller zu betätigen.  Es folgten die Romane „Brautfahrt ins Venn“, „Das Schneiderlein vom Hohen Venn“, „Die Straße des  Schicksals“ sowie „Das Glück des Ölbers“, in welchem die Monschauer Tuchmacherfamilie Scheibler  biographisch dargestellt wird.  An die Stadt Köln knüpft sich die Novellensammlung „Wetter und Wirbel“. Großen Anklang fanden auch  die Erzählung aus Kalterherberg „Settchens Hut“ und der Priesterroman „Herr Johannes. Der alte  Pfarrer im Hohen Venn“ mit dem bekannten Pfarrer Arnoldy aus Kalterherberg als Hauptfigur.  Neben diesen Erzählungen aus der Nordeifel und dem Lande am Hohen Venn verfaßte Ludwig Mathar  auch Werke über die Mosel, den Niederrhein, Köln und seinen Dom, den italienischen Frühling. Albertus  Magnus, Prinz Eugen und Franziskus von Assisi stehen im Mittelpunkt weiterer Romane aus der Feder  Ludwig Mathars. Unter dem Titel „Heilige der Heimat“  erschien 1931 eine bunte Sammlung von  Heiligenlegenden, in denen er die Hauptwesenszüge der Heiligen in anschaulicher Weise zu schildern  erstand.  Zu erwähnen sind schließlich noch die zahlreichen Abhandlungen, die er für die Publikationen des  Eifelvereins, für die Zeitschrift des Monschauer Geschichtsvereins „Eremit am Hohen Venn“ und für die  Tageszeitungen des Eifeler Raumes verfaßte.  Im Jahre 1951 kehrte Mathar endgültig in seine Vaterstadt im Roertal zurück, wo er bis zu seinem Tode  schriftstellerisch tätig blieb. Hier starb er am 15. April 1958.  Ludwig Mathar, der neben Nanny Lambrecht und Clara Viebig das Land am Hohen Venn in der  deutschen Literatur rühmlich vertritt, hatte auch enge Bindungen zum Eupen-Malmedy-St.Vither Gebiet.  Die wechselvolle Geschichte dieses Grenzlandes hat ihm als Historiker von Jugend auf am Herzen  gelegen.  Übrigens hatte der Sohn des Roerstädtchens Monschau enge Bindungen zur Weserstadt Eupen. Hier  wurde nämlich einer seiner direkten Vorfahren, Matheis Mathar, am 25. September 1661 getauft.   Home zurück weiter